Projekte 2020-01-24T21:20:12+00:00
Projekte

Mit der Diagnose eines Kindes „lebensverkürzend erkrankt“ beginnt für die ganze Familie eine psychische und emotionale Zerreißprobe. Herzstück unseres einzigartigen Angebots ist ein bundesweites Adressverzeichnis von Spezialisten der Kinderhospizarbeit, an die wir die Ratsuchenden rund um die Uhr vermitteln können – etwa Kinderpalliativmediziner, Kinderhospizdienste, Trauerbegleiter, Bestatter, aber auch Berater, um ihre Ansprüche gegenüber Kostenträgern durchzusetzen. Das Sorgentelefon OSKAR hat am 19.06.15 seinen Dienst aufgenommen. Damit wir es auch weiterhin in Betrieb halten können, brauchen wir Ihre Zuweisungen!

Bereits mit 2.100 Euro können wir einen Telefonberater schulen. Insgesamt soll eine Personaldecke von 80 Beratern erreicht werden, um das Hilfsangebot rund um die Uhr qualifiziert abzudecken. In einem Monat leisten wir 730 Stunden Telefonberatung kostenlos und für die Menschen in Ihrer Region. Mit 9.125 Euro können wir einen Monat lang das Sorgentelefon rund um die Uhr bedienen.

Kinderhospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter brauchen spezielle Schulungen, um in der Kinderhospizarbeit tätig zu sein und von den Kostenträgern anerkannt zu werden. Dabei fehlt es vielerorts in Deutschland an Fachkräften für pädiatrische Palliative Care, also die Palliativversorgung speziell für Kinder. In Zusammenarbeit mit der Unikinderklinik in Freiburg und dem Institut für Weiterbildung an der evangelischen Hochschule in Freiburg bieten wir für Fachkräfte in der Kinderhospizarbeit diese speziellen Weiterbildungen an. Mit Ihrer Zuweisung helfen Sie uns, Stipendien für die Kursgebühren an ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu vergeben.

Wir stellen allen Kinderhospiz-Einrichtungen ein kostenloses Musterhandbuch für die Einführung eines Qualitätsmanagements zur Verfügung. Das Handbuch wurde von Koordinatorinnen und Leitungskräften aus verschiedenen Kinderhospizeinrichtungen entwickelt und dient als Grundlage für die eigene Zertifizierung und den Erwerb des ‚Kinderhospizsiegels‘. Mit der Einführung des Qualitätsmanagements in Kinderhospizen sind wir einen ungewöhnlichen Schritt in der traditionell ehrenamtlich geprägten Arbeit gegangen. Doch die Rückmeldungen sind sehr positiv, weil durch die Einführung eines Qualitätsmanagements Prozesse angeregt werden, die zu einer besseren Versorgung der Familien und zu einem professionelleren Umgang der Mitarbeiter untereinander führen. Der Bundesverband Kinderhospiz unterstützt Kinderhospize dabei, ein Qualitätssiegel einzuführen, indem er ihre Zertifizierungs- und Schulungskosten übernimmt. Schulungskosten für die Kinderhospize.

Der Bundesverband Kinderhospiz lädt regelmäßig zu Arbeitsgruppen ein, die vorwiegend einen ‚Intervisions- und Fortbildungscharakter‘ haben. Das Angebot ist für alle Kinderhospize offen und wird auch gerne von Kinderhospizen, die sich noch in der Planungs- oder Gründungsphase befinden, in Anspruch genommen. Die Netzwerk- und Arbeitsgruppen treffen sich zweimal jährlich für jeweils zwei Tage. Die Kosten für Übernachtung, Tagungsraum und Verpflegung kann der Bundesverband Kinderhospiz nur über Zuweisungen finanzieren.

Der Bundesverband Kinderhospiz veranstaltet jährlich eine Tagung zum Thema "Aus der Trauer wächst die Kraft". Die Tagung ist kostenlos und niedrigschwellig. Zielgruppe sind betroffene Familien sowie an der Kinderhospizarbeit Interessierte und Fachleute. Zu dieser Tagung laden wir Referenten ein, die selbst betroffen sind, ehrenamtliche Hospizhelfer, Trauerbegleiter, Selbsthilfevertreter oder auch Ethnologen. Die Beiträge beleuchten das Thema "Sterben und Tod" unter verschiedenen Blickwinkeln. Die Veranstaltungsreihe findet an wechselnden Orten in Deutschland statt. Die Resonanz ist sehr groß; und die Tagungsteilnehmer vernetzen sich im Anschluss an die Veranstaltung. Dies bewirkt, dass sich die verwaisten Eltern in der Region gestärkt fühlen. Auch diese Veranstaltung kann nur angeboten werden, wenn wir durch Zuweisungen Unterstützung erfahren.

Wir laden jährlich lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Eltern, Geschwister und Freunde als Ehrengäste zu einem Pop-Konzert ein. Wir unterstützen die Familien finanziell bei den Anreise- und Übernachtungskosten. Die Resonanz ist erstaunlich und wir verschaffen den Familien einen ganz besonderen Tag – auch, weil sich die Popstars hinter der Bühne Zeit für Gespräche und Erinnerungsfotos mit den Kindern und Jugendlichen nehmen. Außerdem werden die rund 5000 Zuschauer, die unser Charity-Konzert als zahlende Gäste besuchen über die Themen der Kinderhospizarbeit informiert. Unsere Erfahrung zeigt: Viele junge Menschen fangen so an, sich für eine gute Sache ehrenamtlich zu engagieren – etwa, indem sie selbst Kuchenverkäufe organisieren und die Einnahmen der Kinderhospizarbeit spenden Den betroffenen Familien den Konzertbesuch zu ermöglichen, gelingt uns nur mit Hilfe Ihrer Zuweisungen.

Wir laden Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern immer wieder zu Heißluftballonfahrten ein. Die Kosten für Anreise und Verpflegung sowie für die Organisation und die Umsetzung dieses Projekts liegen beim Bundesverband Kinderhospiz. Um diese Ausgaben zu decken, sind wir auf Spenden und Zuweisungen angewiesen.

Oft müssen Eltern ihre Arbeitszeit reduzieren, um sich um ihr lebensverkürzend erkranktes Kind zu kümmern. In der Regel ist ihre Finanzsituation daher sehr angespannt. Geschwisterkinder haben oft das Nachsehen, weil sich alle Aufmerksamkeit auf das kranke Kind richtet. Mit unserer jährlichen Einladung in den Europapark schaffen wir betroffenen Familien kurz vor Weihnachten eine kleine Auszeit aus dieser schwierigen Lebenssituation – einen Ausflug, der ihnen zumindest einige unbeschwerte Momente beschert. Der Bundesverband Kinderhospiz übernimmt für die Familien die Reisekosten, die Verpflegung und die Organisation. Auch diese Veranstaltung ist nur durch Spenden und durch Zuweisungen finanzierbar.

Regelmäßig unterstützen wir betroffene Familien finanziell – und zwar unkonventionell, schnell und direkt. So helfen wir beispielsweise bei der Ausstattung von Kinderzimmern oder übernehmen die Kosten von behindertengerechten Einrichtungen und Geräten wie speziellen Laptops oder Rampen. Wir stellen Spielsachen und Kleidung zur Verfügung und realisieren Herzenswünsche wie Ausflüge und Konzertbesuche. Außerdem erstatten wir Fahrtkosten zu Kliniken, bezuschussen Therapien, wenn diese nicht durch die Kostenträger finanziert werden, und übernehmen Beerdigungskosten. All diese Unterstützungen sind nur über Spenden und Zuweisungen finanzierbar.

Jedes Jahr zu Weihnachten versenden wir Spiele- und Überraschungskisten an betroffene Familien und an alle Kinderhospize in Deutschland: rund 200 Kartons prall gefüllt mit hochwertigen Pflegeprodukten, CDs, Gesellschaftsspielen und Spielzeug. Die Resonanz ist einfach umwerfend - aber auch diese Aktion kann nur stattfinden, wenn wir Unterstützer finden.

14 Kinder sterben jeden Tag an einer der vielen Krankheiten, die auch die modernste Medizin nicht heilen kann. Jedes Jahr verlieren 5000 Eltern ihr Kind.

Und 5000 andere Elternpaare erhalten jährlich eine Diagnose, die mit sich bringt, dass sie sich auf einen solchen Abschied vorbereiten müssen.

Weit über 40.000 Familien in Deutschland haben ein unheilbar krankes Kind und brauchen Unterstützung.